Gorilla Kiki ist nicht mehr

Im Zoo von Antwerpen ist Gorillaweibchen Kiki am Mittwoch verstorben. Ihre Gesundheit hatte sich in den vergangenen Monaten erheblich verschlechtert. Das Gorillaweibchen wurde acht Jahre alt.

Ales begann mit einem Epilepsieanfall, der in einem Biss des Silberrücken Matadi eskalierte. Tierärzte der Universität Gent unternahmen alles erdenklich mögliche um die noch relativ junge Kiki noch zu retten, aber am 4. April musste dann ihr Unterarm amputiert werden.

Die Tierpfleger des Gorillageheges waren Tag und Nacht im Einsatz, um ihr Leben während dieser schwierigen Periode so komfortabel wie möglich einzurichten. Seit einigen Wochen lebte Kiki getrennt von ihrer Gruppe, um ihre tierärztliche Betreuung unter den bestmöglichen Umständen zu gewährleisten. Sie hatte seitdem nur noch Kontakt zum Gorillaweibchen Amahoro.

Seit einigen Tagen verschlechterte sich der Gesundheitszustand Kikis aber immer schneller und am Mittwochnachmittag blies sie gegen 15:30 Uhr ihren letzten Atem aus. Ihre Pfleger reagierten sehr angeschlagen auf den Tod des Gorillas.

Kiki wurde vor acht Jahren im Zoo von Heidelberg geboren. Schon seit ihrer Jugend litt sie an Epilepsieanfällen. Weil sie in der Heidelberger Gorillagruppe nicht akzeptiert wurde, wurde sie an den Zoo von Antwerpen vermittelt. Dort bildete sie mit dem Silberrücken Matadi und den Gorillaweibchen Amahoro und Mambele eine harmonische Großfamilie.