Belgische Augenzeugin in Nizza

Die Flamin Caroline Elias saß auf der Terrasse einer Bar, als in Nizza der Anschlag in der Promenade des Anglais stattfand. „Die Panik war enorm. Die Menschen waren entsetzt. Auf ihren Gesichtern konnte man ablesen, dass etwas furchtbares passiert sein musste.“

Caroline Elias schaute aufs Mittelmeer, als sich der LKW nach dem Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag in die Menschenmenge bohrte.

„Ich habe meine Tasche einfach liegen lassen und bin sofort mit meiner Tochter ins Innere des Restaurants geflüchtet. Wir haben uns in der Toilette eingeschlossen, weil wir gleich wieder die Bilder von den Anschlägen in Paris vor Augen hatten. Da haben die Terroristen ja auch auf die Menschen geschossen, die auf den Kneipenterassen saßen“, sagte Caroline Elias im VRT-Radio.

Infotelefon

Zur Stunde herrscht noch Unklarheit über den Verbleib von etwa 20 Belgiern, die sich in Nizza aufhalten sollen. Deshalb hat das Brüsseler Außenministerium folgende Telefonnummer eingerichtet:


+32 (0)2 501 40 00
 

Unter dieser Rufnummer erhalten betroffene Familienangehörige Informationen über den Stand der Dinge. Dort können sich auch alle melden, die wissen, wo die Belgier in Nizza sich momentan aufhalten. Telefonverbindungen mit Nizza sind noch immer schwierig, weil dort das Telefonnetz überbelastet ist.