Mit grünen Tütchen gegen wilden Müll

Mehrere Organisationen, darunter das flämische Müllunternehmen OVAM, erweitern ihre Kampagne gegen Abfall entlang der Autobahnen und auf Parkplätzen. So fand eine Aktion an der E19 in Waarloos in der Provinz Antwerpen statt.

Insgesamt 17.500 Tonnen Müll sind 2015 an flämischen Straßen abgeladen oder aus dem Fenster geworfen worden. Eine neue Kampagne gegen wilden Müll ist deshalb jetzt ins Leben gerufen worden. Sie soll die Leute daran erinnern, wieder sauberer mit der Umwelt, ihrer eigenen Umgebung, umzugehen und ihnen beim Mülleinsammeln helfen . 

Autofahrer bekommen eine kleine grüne Mülltüte, damit sie ihren Abfall nicht aus dem Fenster werfen. Abfall entang der Autobahnen, auf Raststätten und Parkplätzen ist nämlich immer noch ein großes Problem in Flandern.

Jan Verheyen von Ovam betonte in der VRT hierzu: "Die Zahlen sagen, dass wir in Flandern etwa 17.500 Tonnen Abfall pro Jahr entsorgen müssen. Hierbei geht es um Flaschen, Dosen, Zigarettenstummeln, Etiketten, etc."

Insbesondere auf Parkplätzen und in unmittelbarer Nähe von Autobahnen wird viel Müll abgeladen. Neben Müllsammelplätzen und öffentlichen Raststätten sind das die Plätze, die am meisten zugemüllt werden."

Die Entsorgung dieses Mülls kostet etwa 60 Millionen Euro im Jahr.

Insbesondere in den Sommermonaten wird jede Menge Abfall einfach aus dem Fenster geworfen. In den nächsten Monaten werden deshalb Zehntausende der kleinen grünen Abfalltüten an die Autofahrer verteilt. Und auch lokale Behörden sollen im Kampf gegen wilden Müll unterstützt werden. Das Ziel ist 20 Prozent weniger wilder Müll bis 2020!