Anschläge stürzen Belgien in große Umsatzverluste

Infolge der Terroranschläge vom 22. März haben das Hotel-, Restaurant- und Gaststättengewerbe sowie der Einzelhandel in diesem Frühling Umsatzeinbußen in Höhe von knapp 180 Millionen Euro erlitten. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsministeriums hervor.
AP2007

Brüssel wurde mit einem Umsatzrückgang von 122 Millionen Euro am härtesten getroffen.

Wirtschaftsminister Kris Peeters sagte im VRT-Radio hierzu: "Es ist wichtig, objektive Zahlen vorzulegen, damit die richtigen Maßnahmen getroffen werden können."

Weiter betonte er: "Nun, die belgische Regierung hat mehrere Maßnahmen getroffen. So wird die Frist der zeitweiligen Arbeitslosigkeit wegen Arbeitsmangel aus wirtschaftlichen Gründen bis September verlängert. Das ist eine sehr effiziente Maßnahme. Ziel ist, schon jetzt zu schauen, was die Sektoren unternehmen werden, die vor allem in Flandern, Brüssel und Flämisch-Brabant angesiedelt sind. Wenn die Situation anhält, werden wir untersuchen müssen, ob noch weitere Maßnahmen genommen werden müssen."