Schwere Verkehrsunfälle kosten vier Menschenleben

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Itegem (Foto), einer Teilgemeinde von Heist-op-den-Berg in der Provinz Antwerpen, sind in der Nacht zum Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Bei einem weiteren Unfall in Markegem bei Dentergem in Westflandern starb ein Jugendlicher am Steuer seines Wagens.

In dieser Kurve waren zwei Autos frontal ineinander gefahren. Eines der beiden Unfallfahrzeuge war mit vier Personen besetzt, von denen einige in dem Wagen eingeklemmt waren. In dem anderen Fahrzeug saß nur der Fahrer. Dessen Fahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls von der Straße katapultiert und landete in einem Wäldchen neben dem Gestelsesteenweg.

Die Bilanz des Unfalls, dessen Hergang ein Verkehrsfachmann der Staatsanwaltschaft untersucht, ist besonders schwer: 3 Tote und 2 Schwerverletzte. Der Gestelsesteenweg war nach dem Unfall für mehr als vier Stunden vollständig gesperrt.

Am frühen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr verlor ein 19 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und knallte gegen einen Baum am Rande der Tieltstraat in Markegem zwischen Gent und Kortrijk. Warum er aus der Kurve flog, ist noch nicht bekannt. Auch er saß eine Zeit lang in dem Unfallfahrzeug eingeklemmt und auch hier musste die Straße für Stunden gesperrt werden.

Bei einem weiteren Unfall in Moorsele (Westflandern, nahe der französischen Grenze) in der Warandestraat wurde ein Autofahrer schwer verletzt. Obschon es für diesen Unfall keine Zeugen gibt, ist die Ursache hier wohl eindeutig überhöhte Geschwindigkeit. Auch hier ermittelt ein Vertreter der Staatsanwaltschaft den Hergang des Unfalls.