Zuschüsse für 2 Projekte um flämische Malerei

Mit einer 1,4 Mio. € schweren Investition in zwei umfassende Kulturprojekte, die unter das Motto „Flämische Meister“ fallen, will Flanderns Tourismusminister Ben Weyts (N-VA) das belgische Bundesland einmal mehr auch in dieser Hinsicht weltweit promoten. Das Geld geht an das Museum M in Löwen (Flämisch-Brabant - Foto) und an das Museum für Zeitgenössische Kunst in Antwerpen (M HKA).

Die Investition aus der Landeskasse im Rahmen des „Impulsprogramms Flämische Meister“ soll dabei helfen, das künstlerische Kulturerbe um die klassischen Maler einmal mehr in den Focus des internationalen Interesses zu setzen. Tourismusminister Weyts will damit ganz klar Gäste aus dem Ausland ansprechen: „Unsere Flämischen Meister sind zeitlose Ikonen, die Menschen aus aller Welt ansprechen. Wir investieren jetzt in diese Aushängeschilder, um ausländische Touristen in die Wiege dieses Schaffens zu bringen.“

Konkret gehen rund 770.000 € an die umfassende Ausstellung „Auf der Suche nach Utopia“ im Museum M in Löwen. Dieses Museum arbeitet an einem Projekt rund um den 500. Jahrestag des Erstdrucks von „Utopia“ von Thomas More in der historischen Universitätsstadt.

Im Museum M werden in diesem Rahmen im Zeitraum 20. Oktober 2016 bis 17. Januar 2017 Meisterwerke flämischer Maler, wie Quinten Metsys und Jan Gossaert, zu sehen sein. Einige davon werden dabei zum ersten Mal in Flandern ausgestellt.

Weitere etwa 650.000 € gehen an das Museum für Zeitgenössische Kunst (M HKA) in Antwerpen. Hier wird ein ambitioniertes „Transformationsprojekt“ dafür sorgen, dass eine permanente Sammlung das Haus „im Zeichen der Bildkultur“ bereichert. Auf diese Weise soll das Museum „ein Treffpunkt für ein breites Publikum werden, wo die Welt das Schaffen der Flämischen Meister kennenlernen kann“, so Minister Weyts. Derzeit wird an der Finanzierung zwei weiterer Projekte in dieser Richtung gearbeitet. Welche Projekte dies sein können, ist zur Zeit noch nicht bekannt.