Ausländische Besucher lassen Brüssel links liegen

Noch immer haben die touristischen und kulturellen Einrichtungen in der belgischen Hauptstadt Brüssel unter den Nachwirkungen der Anschläge vom 22. März zu leiden. Im Juli hatten sie rund 40 % weniger Besucher aus dem Ausland zu Gast, als normalerweise in diesem Sommermonat.
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Leider kann eine größere Zahl an Brüssel-Besuchern aus dem eigenen Land die Verluste nicht kompensieren, verlautet bei Attractions & Tourisme, dem Berufsverband der Museen und touristischen Einrichtungen für Wallonien und Brüssel dazu.

Nach vorsichtigen Schätzungen von VisitBrussels, das Fremdenverkehrsbüro der Region Brüssel-Hauptstadt, hatten die Hotels in der belgischen und europäischen Hauptstadt im Zeitraum 27. Juni bis 24. Juli 2016 einen Besetzungsgrad von knapp 62 %. Im gleichen Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 75,6 %. In den ersten Wochen unmittelbar nach den Anschlägen sank dieser Wert sogar auf nur noch 42 %.

Der Brüsseler Gastronomieverband gab an, dass die Geschäftsleute wieder nach Brüssel kommen, doch „die rekreativen Besucher sind noch lange nicht wieder zurück.“