Martinez wird Belgiens neuer Nationaltrainer

Die Roten Teufel, die belgische Fußball-Nationalmannschaft, haben einen neuen Trainer. Der Spanier Roberto Martinez (Foto) tritt die Nachfolge von Marc Wilmots an, der bei der Fußball-EM in Frankreich nur mäßig abschneiden konnte und deshalb entlassen wurde. Martinez hat sich seine Sporen sowohl als Spieler, als auch als Trainer bisher in England verdient.

Fußballerisch war Roberto Martinez (* 1973 in Balaguer, Spanien) nach seiner Jugend in der Mannschaft seiner katalanischen Heimatstadt und bei Real Zaragoza vor allem in der Premier League erfolgreich. Sowohl bei Swansea City, als auch bei Wigan Athletic erwarb er sich als defensiver Mittelfeldspieler ein hohes Ansehen. Bei beiden Clubs war er auch Trainer.

Diese Laufbahn begann er bei Swansea City, wo er in der Saison 2007-2008 Meister in der 3. Liga wurde. In seiner letzten Saison bei Wigan war ihm allerdings der Klassenerhalt in der Premier League nicht gelungen, doch trotz des Abstiegs gewann sein Verein den heißbegehrten FA Cup.

2013 wechselte Martinez zum FC Everton, wo er unter anderem mit den Roten Teufeln Romelu Lukaku und Kevin Mirallas arbeitete. Nach einem eher enttäuschenden Saisonverlauf war der 43jährige im Mai, nur einen Spieltag vor dem Saisonende, bei den Toffees entlassen worden. Everton wurde nur 12. in der Premier League.

Sein erstes Spiel als belgischer Nationaltrainer bestreitet Martinez schon am 1. September und zwar in Brüssel gegen sein Heimatland Spanien.

In der Qualifikations-Gruppe für die Fußball-WM in Russland 2018 trifft Belgien in der Gruppe H auf Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Estland, Zypern und auf den nachnominierten Fußballzwerg Gibraltar. Am 6. Dezember spielen die Roten Teufel dann in der WM-Qualifikation in und gegen Zypern.