Ab 2017 digitale Katastrophenplattform für Belgien

Ab nächstem Jahr bekommt Belgien eine neue digitale Plattform, auf der alle Informationen gespeichert werden, die im Falle großer Katastrophen und Anschläge notwendig sind. Derzeit sind solche Notsysteme noch in jeder Provinz getrennt organisiert.

Die neue Plattform ist einzigartig, denn auf ihr können sich sowohl die Hilfsdienste vor Ort als auch die verschiedenen Behörden einloggen und Informationen teilen, betont Peter Mertens vom Krisenzentrum in der VRT.

"An so einer geschützten Webseite hängen jede Menge Funktionen, zum Beispiel ein Logbuch, Kartografien, Sachstandsberichte, aber zum Beispiel auch Berichte für Krankenhäuser und Möglichkeiten die Bettenkapazität eines Krankenhauses zu konsultieren, so dass man noch am Ort des Unglück sehen kann, welches Krankenhaus gerade freie Plätze hat, um Patienten aufzunehmen."