Der Immobilienhandel an Belgiens Küste boomt

Derzeit boomt der Handel mit Wohnungen und Häusern an der belgischen Küste wie nie zuvor. In der ersten Jahreshälfte 2016 wurden etwa 30 % mehr Geschäfte abgeschlossen, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Einen solchen Anstieg hat der Sektor an unserer Küste noch nie erlebt, trotzdem bleiben die Immobilienpreise an sich entlang der belgischen Nordseeküste stabil.

Die Nachfrage an Immobilien, sprich nach Appartements oder Häusern an der belgischen Küste steigt nach Ansicht der dort aktiven Notare als Folge des Geschehens in der Welt derzeit so stark an. Die Käufer und Interessenten sind der Ansicht, dass die Zeiten auf internationaler Ebene schwieriger. Deshalb kaufen oder investieren sie im eigenen Land in sicher geglaubten Immobilien.

Ein weiterer Grund ist wohl auch die Tatsache, dass viele Investoren davon ausgehen, ein Haus oder ein Appartement an der belgischen Küste sei ein langfristig sicheres Unterfangen. Zudem kommt noch, dass die Zinsen niedrig sind und das Geld auf der Bank nichts mehr einbringt. Und der internationale Aktienhandel ist den hiesigen Investoren angesichts der Lage in der Welt zu unsicher, so der Sektor.

Auffallend ist trotz des derzeitigen Booms beim Immobilienhandel an der Küste, dass die Preise trotz einer enormen Nachfrage mehr oder weniger stabil bleiben. Zwar steigen die Preise für Wohnungen etwas an, doch im Bereich Häuser gehen sie leicht nach unten, wie die Makler und die Notare feststellen.

Das liegt wohl daran, dass auch das Angebot derzeit sehr groß ist. Wer nach etwas passendem suche, werde auch fündig, so die Beteiligten. Dies sei der Fall sowohl bei älteren Objekten an der Küste, als auch auf Ebene von Neubauten.

Foto Kurt bvba