Binnenschifffahrt für Flandern immer wichtiger

Seit etwa 2010 hat sich die Menge der von flämischen Unternehmen hergestellten Produkte, die über Wasserwege transportiert werden, um rund 15 % gesteigert. Die Flämische Fördergesellschaft für Binnenschifffahrt hat dazu einige Public-Private-Partnership-Projekte unterstützt und dies wiederum führte zum Bau von mehreren neuen Kaimauern entlang der Wasserwege im belgischen Bundesland Flandern.

Mit Hilfe von PPP-Projekten und Geldern von Seiten der EU-Kommission fördert die flämische Landesregierung seit 1998 den Bau von neuen Kaianlagen entlang der hiesigen Wasserwege. In den vergangenen sechs Jahren führte dies zu 26 derartigen zusätzlichen Anlegestellen für Binnenschiffe.

Nach einer Meldung der Gratiszeitung für die Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, Metro, ist der Bau von Kaianlagen für stets mehr flämische Unternehmen ein logischer Schritt in Richtung nachhaltiger Entwicklung.

Nicht zuletzt ist das Setzen auf die Binnenschifffahrt in Flandern auch eine Alternative zum Straßentransport, der durch die vielen Staus immer unsicherer und teurer wird. Mehr Binnenschifffahrt hilft auch beim Erreichen der Umweltziele und zwar durch weniger CO²-Ausstoß durch Lastwagen.

Teures Unterfangen

Der Bau von Kaianlagen ist natürlich recht kostenintensiv und auch bautechnisch kein leichtes Unterfangen. Das belgische Bundesland Flandern trägt rund 80 % der entstehenden Kosten und die Unternehmen selbst tragen mit 20 % dazu bei. In den vergangenen sechs Jahren wurden so in derartige Projekte hier rund 18 Mio. € von der öffentlichen Hand investiert. Allerdings läuft das entsprechende PPP-Projekt von Flandern für diesen Bereich Ende des Jahres 2016 aus.