Unfallreiches Wochenende mit mehreren Toten

Bei einem Verkehrsunfall in Ferrières in der Provinz Lüttich sind am Wochenende vier junge Leute ums Leben gekommen und eine weitere Person wurde schwer verletzt. Die Unfallursache wird auf überhöhte Geschwindigkeit zurückgeführt. Doch das war nicht der einzige Unfall an diesem Wochenende in Belgien.

In Rijkevorsel in der Provinz Antwerpen ist in der vergangenen Nacht ein Geländewagen frontal gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer war auf der Stelle tot.

In Kontich rammte ein Fahranfänger am Samstag an der Ausfahrt der E 19 auf die N 171 in voller Fahrt ein anderes Fahrzeug (Foto oben). Der junge Fahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des zweiten Wagens wurde ebenfalls schwer verletzt, ist jedoch nicht in Lebensgefahr. In Tielt in Westflandern kam ein Motorradfahrer ums Leben, der sich eine Verfolgungsjagt mit der Polizei geliefert hatte. Das Motorrad knallte auf einen Bagger auf einer Baustelle und fing Feuer. Dabei brannte auch das Polizeiauto völlig aus. Die beiden Polizisten wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Durch diese Unfälle mit teilweise verheerenden Folgen ist das Thema Fahrverhalten von Jugendlichen wieder in die Schlagzeilen geraten. Nach Ansicht des Belgischen Instituts für Verkehrssicherheit (BIVV) bleibt das Wochenende eine Risikoperiode für junge Autofahrer. Die meisten Unfälle in diesem Zeitraum und bei dieser Zielgruppe haben überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol und Drogen am Steuer als Ursache, so die Verkehrsstatistiken dazu.

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