Buchstabenrätsel gelöst: PR des Roten Kreuzes

Das Rätsel der verschwundenen Buchstaben aus Firmenlogos, Markennahmen, Parteikürzeln und anderen öffentlichen Bezeichnungen in Belgien ist gelöst. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine PR-Kampagne des Internationalen Rotes Kreuzes. Mit der Kampagne „Missing Type“ will das Rote Kreuz zum Blutspenden aufrufen.

Diese PR-Kampagne des Roten Kreuzes ist ein sehr originelles Wortspiel, das mit einem Rätsel einherging. Vor einigen Tagen verschwanden die Buchstaben A, B und O aus den Logos einiger Parteien, aus Werbeanzeigen von Coca Cola, aus dem Logo von Brussels Airlines, des Atomiums und auch aus den Titelseiten von Tageszeitungen. Am vergangenen langen Himmelfahrt-Wochenende wurde in Belgien schon darüber spekuliert, ob es sich dabei nicht im die Buchstaben von Blutgruppen handeln könnte.

Diese Vermutungen bestätigten sich am Dienstag, denn das Rote Kreuz startete an diesem Stichtag seine PR-Aktion „Missing Type“, wobei „Type“ hier sowohl für „Buchstabe“, als auch für „Blutgruppen-Typ“ steht. Alleine das Rote Kreuz Flandern ist auf der Suche nach bis zu 38.000 neuen Blutspendern. Da liegt die Frage „Welcher Blut-Typ bist Du?“ nahe… Insgesamt nehmen 21 Länder an dieser Kampagne des Internationalen Roten Kreuzes teil.

Flandern kämpft nicht wirklich mit einem Mangel an Blutkonserven, doch im Laufe der Zeit fallen viele traditionelle Spender weg; sei es durch Krankheit, altersbedingt, durch lange Auslandsreisen oder dergleichen mehr. An Luyten, die Sprecherin des Roten Kreuzes Flandern, sagte dazu gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass sie sich darüber freue, so viele Partner für die Aktion gefunden zu haben: „Sie alle unterzeichnen ‚Missing Type‘, auch weil sie als Unternehmen oder Organisation davon überzeugt sind, dass A, B und O lebensnotwendig sind!“

#missingtype

Jeder kann bei „Missing Type“ mitmachen und im Internet z.B. über die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook Lücken füllen. Das ist z.B. über den Hashtag #missingtype möglich. Das Rote Kreuz nicht nur hier in Flandern hofft, dass sich damit auch neue Kandidaten melden, die Blut spenden wollen. Denn darum dreht sich ja diese Aktion überhaupt.