Goldmedaille 2008: doch für 4x100-m-Läuferinnen

Nachdem das Internationale Olymische Komittee die Disqualifizierung der russischen Staffelläuferinnen in Peking 2008 bestätigt hat, erhalten die damals mit Silber gekrönten belgischen Läuferinnen nachträglich die Goldmedaille. Die Feier ist für den 9. September auf dem Leichtathletik-Festival des Memorial Van Damme in Brüssel geplant. Eine der russischen Läuferinnen war beim Doping positiv getestet worden.

Acht Jahre nach Peking wird der belgischen 4-x-100-Meter-Staffel der Frauen die Goldmedaille der Spiele von Peking 2008 nachträglich zuerkannt.

Kim Gevaert, Elodie Ouedraogo, Olivia Borlée und Hanna Mariën (oben v. l. n r.) hatten hinter den Russinnen den zweiten Platz belegt.
Jetzt stellte sich heraus, dass die Russin Yulia Chermoshanskaya mit Stanozolol und Turinabol gedopt war.

Spätes Gold für die vier belgischen Athletinnen, die ihre Medaille im Rahmen des renommierten Leichtathletikwettkampfs Memorial Van Damme vor 50.000 Zuschauern erhalten werden. Auch die anderen Finalisten aus Peking rücken auf: Nigeria bekommt Silber und Brasilien Bronze.
 

BELGA/ LALMAND