Keine Monsterjagd mehr hinter Sicherheitszonen an Flughäfen

Der belgische Verkehrsminister François Bellot will Pokémonfiguren hinter Sicherheistzonen von Flughäfen in Belgien künftig verbieten lassen. Das schreibt die Zeitung Het Laatste Nieuws.

Schon bald soll Schluss mit der Jagd auf die virtuellen Pokémons auf Vorfeldern, Hangars, Securitychecks und Rollbahnen an Flughäfen in Belgien sein.

Flughafensicherheit geht vor

Der Minister, der sich auf das Spiel Pokémon Go bezieht, hat formell gebeten, die Figuren hinter Sicherheitszonen auf Flughäfen hierzulande zu entfernen. Insbesondere auf Rollbahnen könnten diese kleinen Pokémons stören, sagt Anke Franssen von Brussels Airport.

"In den ersten Tagen, nachdem das Spiel ins Leben gerufen wurde, haben wir Pokémonjäger auf dem Rollfeld gesichtet. Es ist natürlich nicht das Ziel, dass die Passagiere, versuchen, auf das Rollfeld zu gelangen oder dass das Personal, das auf dem Rollfeld arbeitet, beginnt, die Monster zu jagen. Wir haben deshalb gebeten, die Pokémons auf dem Rollfeld zu entfernen und eine Pokémonfreie Zone daraus zu machen", so Franssen.

"Sie haben negativ darauf reagiert, deshalb haben wir jetzt das Kabinett gebeten, uns in unserem Anliegen zu unterstützen."

Noch hat es keinen Unfall mit Monsterjägern auf dem Rollfeld gegeben. In den Hallen der Flughäfen, also außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist den Passagieren der Monsterfang allerdings weiterhin gestattet.