16.000 wanderten und radelten durch angrenzende Brüsseler Gemeinden

Das jährlich stattfindende Gordelfestival, das flämische Rad- und Wanderevent, das einst "Gordel" hieß und inzwischen durch das "Gordelfestival" ersetzt worden ist, zog in diesem Jahr etwas weniger Menschen an, als in den vergangenen Jahren.

Trotz des schlechten Wetters waren aber immerhin 16.000 Menschen motiviert genug, um durch die angrenzenden Gemeinden Brüssels zu radeln oder zu wandern. Das sind knapp 3.000 Sportsfreunde weniger als 2015.

Der Veranstalter Eddy Frans betonte in der VRT: "Ich kann doch sagen, dass wir gerne die Zahl im letzten Jahr erreicht hätten. Der Grund dafür, dass wir die Zahl nicht erreicht haben, ist wohl hauptsächlich das schlechte Wetter vom Vormittag. Das hat sicher viele Menschen davon abgehalten, an den längeren Radtouren, auch an den 100-km um Brüssel, teilzunehmen."

Die Teilnehmerzahlen der kleineren Radtouren waren deshalb viel höher. Besonders erfolgreich seien kleinere Radtouren und Wanderungen gewesen, sowohl von Huizingen aus, wo die Bierbrauereien in den Mittelpunkt gerückt worden seien als auch durch Jezus-Eik, Ovrijse, wo man sich vor allem auf die Traube konzentriert habe, so der Veranstalter noch.

Vom im wahrsten Sinne des Wortes Zusammenstoß der beiden Politiker Geert Bourgeois (N-VA) und Tom Van Grieken (Vlaams Belang) am Morgen, der für einigen Medienwirbel gesorgt hatte, war am Abend jedoch kaum mehr die Rede.