Keine Angst vor Lufthansa

Der Monat September könnte ein sehr wichtiger Monat für Brussels Airlines werden. Es ist nämlich damit zu rechnen, dass die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa in diesem Monat mitteilen wird, dass sie alle Anteile der belgischen Fluggesellschaft übernimmt. Was die genauen Folgen für das Personal sein werden, ist noch nicht abzusehen.
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Auch wenn die Lufthansa zu 100 Prozent Eigner von Brussels Airlines wird, ist man bei der belgischen Fluggesellschaft voller Zuversicht.

Angst angesichts offener Fragen zu den Langstreckenflügen und vor allem zur Zukunft der Flüge nach Afrika, zum Beispiel in den Kongo oder ob Brussels Airlines zur Billigfluggesellschaft mutieren könnte, haben die Mitarbeiter der belgischen Fluggesellschaft nicht.

"Lufthansa und Brussels Airlines haben immer gesagt, dass sie eine win-win Situation wollen und dabei auf dem spezifischen Charakter von Brussels Airlines aufbauen wollen", wird Kim Daenen, die Sprecherin von Brussels Airlines, auf "dezondag.be" zitiert. Mit dem spezifischen Charakter meint die Pressesprecherin unter anderem die Afrika-Expertise der Gesellschaft und den belgischen Charakter des Unternehmens.

"Außerdem haben wir in Brüssel bereits bewiesen, dass wir ein erfolgreiches Geschäftsmodell haben, um die starke Billigkonkurrenz auf dem belgischen Markt zu bekämpfen. Lufthansa und Brussels Airlines arbeiten auch schon seit Jahren eng zusammen und die deutsche Fluggesellschaft hat uns stets in unserer Strategie unterstützt, einschließlich der Netzerweiterung", so die Sprecherin noch.

Man könne deshalb auch nicht sagen, dass Brussels Airlines Angst habe, Afrika als Bestimmungsort zu verlieren. Beide sollen ja schließlich gestärkt aus dem Deal hervortreten.