Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2016

Die Zahl der Todesopfer im belgischen Straßenverkehr ist in den ersten Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 8 % zurückgegangen. Aus dem entsprechenden Zahlenmaterial des Belgischen Instituts für Verkehrssicherheit (BIVV) ist auch ersichtlich, dass auch die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle an Wochenenden weiter sinkt.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wurden belgienweit 266 Verkehrstote registriert. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber 290 Toten zwischen Januar und Juni 2015. Am deutlichsten ist der Rückgang in Flandern zu spüren. Hier kamen 17 Menschen weniger im Straßenverkehr ums Leben. In der Region Brüssel-Hauptstadt sank die Zahl um 4 Todesopfer und in Wallonien um 3 Verkehrstote.

Bei den Zahlen, die Verletzten im hiesigen Straßenverkehr betreffend, sieht die BIVV-Statistik etwas anders aus: 3,7 % weniger in Wallonien, 1,6 % weniger in Flandern aber 2,4 Prozent mehr in Brüssel.

Das Belgische Institut für Verkehrssicherheit erinnert daran, dass die Zahlen aus dem ersten Halbjahr lediglich eine Tendenz andeuten. Der Rückgang der Zahlen sei wahrscheinlich auch auf das schlechte Wetter im Frühjahr zurückzuführen, denn seinerzeit waren deutlich weniger Radfahrer unterwegs, z.B. im Berufsverkehr.

Weniger Verkehrstote an Wochenenden

Positiv in der BIVV-Statistik wirkt sich auch die Tatsache aus, dass es an den Wochenenden und da vor allem nachts wieder zu weniger Unfällen mit Personenschaden kam. Mit 44 Todesopfern bei Verkehrsunfällen im ersten Halbjahr 2016, bzw. 44 Toten weniger lag diese Zahl so niedrig, wie nie zuvor.

Zum Vergleich: Noch vor 10 Jahren wurden in Belgien im ersten Halbjahr 104 Verkehrstote nachts an Wochenende registriert. BIVV-Sprecher Stef Willems sagte dazu gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion: „Dabei handelt es sich um einen positiven Trend, den wir schon seit einigen Jahren sehen. Das freut uns sehr aber das soll nicht bedeuten, dass wir nicht mehr weiter sensibilisieren müssen.“