9 von 11 Notunterkünften des Roten Kreuzes schließen

Das Rote Kreuz wird noch vor Ende dieses Jahres 9 von 11 seiner Notunterkünfte für Asylbewerber schließen. Die Zahl der neuen Asylbewerber ist in den vergangenen Monaten stark zurückgegangen.

Ein Grund für den Rückgang neuer Asylbewerber ist die Schließung der Balkanroute. Daneben werden mehr Asylbewerber an der türkischen Grenze angehalten.

Im Dezember vergangenen Jahres wurden 35.000 Asylbewerber in Belgien aufgenommen. Viele Bette stehen inzwischen jedoch leer. Asylbewerber, die jetzt noch in den provisorischen Zentren sind, müssen umziehen.

An Luyten vom Roten Kreuz betonte in der VRT: "Ein Großteil derjenigen, die in unseren Notunterkünften untergebracht waren, haben wir schon in reguläre Unterkünfte des Roten Kreuzes, aber auch in Unterkünfte von Fedasil (die föderale Agentur, die für die Aufnahme von Asylbewerbern zuständig ist, Red.!) und anderen Partnern auf diesem Gebiet, verlegt. Viele Menschen haben jedoch inzwischen einen Bescheid erhalten. Einige dürfen hier bleiben. Sie erhalten dann andere Formen der Unterkunft. Wieder andere müssen das Land verlassen und somit auch die Notunterkünfte."