Nina Tonoli: Solistin am Wiener Staatsballett

Der erst 22 Jahre alten Tänzerin Nina Tonoli (Foto) aus Gent erfüllt sich schon jetzt ein Lebenstraum. Sie wurde gerade zur Solistin am Wiener Staatsballett berufen. Damit gehört die junge Flamin zu den erfolgreichsten Tänzerinnen aus unserem Land. Tonoli studierte Tanz und Ballett in Antwerpen und London und ist auf dem Wege, eine steile Karriere hinzulegen.

Manuel Legris, der künstlerische Leiter des Wiener Staatsballetts, hatte die junge Tänzerin zur Solistin gemacht. Legris, ein ehemaliger Startänzer an der Opera de Paris, hatte Nina Tonoli bereits 2012 in das Ballettkorps des Wiener Staatsballetts aufgenommen. Nur zwei Jahre später avancierte sie zur in der Fachsprache so genannten „Halbsolistin“. Wiederum nur zwei Jahre später erfolgte der nächste Karriereschritt in ihrer noch jungen Laufbahn.

Ausschlaggebend war hier ihre Leistung im Rahmen der Nureyew-Gala in Wien im Juni 2016. Nina Tonoli studierte zunächst an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen und später an der Royal Ballett School in London, wo sie mit Auszeichnung abschließen konnte.

Zu ihren wichtigsten Rollen gehörte die der Clara und Pastorale in Rudolf Nurejews „Der Nussknacker“, der Fee des Ehrgefühls und Pas de quatre in Peter Wrights „Dornröschen“, die der Gefährtin des Prinzen und Edelfräulein in Rudolf Nurejews „Schwanensee“ oder auch die von Kitris Freundin und Erste Brautjungfer in Rudolf Nurejews „Don Quixote“.

2009 erhielt Nina Tonoli den 2. Preis und Sonderpreis „Janine Stanlowa“ bei Le Chausson d’Or, Paris. Als frischgebackene Solistin eröffnete sie die Wiener Ballett-Saison 2016-2017 in der Rolle der Sklavin Gulnare in Manuel Legris „Le Corsaire“.