Chinesen reagieren verschnupft auf geplatzten Deal

Das chinesische Stromunternehmen State Grid sagt, es sei erstaunt über die negative Stimmung in Belgien in Bezug auf mögliche Investitionen beim Stromverteiler Eandis. State Grid betont auch noch, dass man in den geplanten Deal mit Eandis viel Zeit und Geld gesteckt habe.

Es sei erstaunt über den Widerstand in einem offenen Markt wie dem in Belgien. Das Unternehmen habe kein Verständnis für die Befürchtungen in Sachen nationale Sicherheit, heißt es bei State Grid.

State Grid wollte 14% der Eandis-Anteile kaufen, aber der Deal ist inzwischen geplatzt. Das chinesische Unternehmen ist enttäuscht. In einer schriftlichen Reaktion heißt es wörtlich: "Das Verfahren war sehr transparent."

"Wir haben Belgien immer als einen ehrlichen, transparenten und offenen Markt betrachtet, deshalb sind wir auch sehr erstaunt über den Widerstand hinsichtlich unserer Minderheitsbeteiligung bei Eandis."

An diesem Montagabend findet eine Hauptversammlung bei Eandis, unter anderem in dieser Sache, statt.