Deutsche Bank beruhigt ihre Kunden in Belgien

In einem E-Mail-Schreiben beruhigt die Deutsche Bank derzeit ihre Kunden in Belgien. In der Rundmail des CEO der Deutschen Bank Belgien heißt es: "Ich versichere Ihnen, die Kunden der Bank brauchen sich keinerlei Sorgen machen." Und weiter wird betont, dass die Kunden durch die in Deutschland geltende gesetzliche Europäische Einlagensicherung geschützt seien.
Copyright 2016 The Associated Press. All rights reserved.

Die Deutsche Bank setzt derzeit alles daran, ihre Kunden davon zu überzeugen, dass ihr Gespartes sicher bei ihr ist. Offenbar haben stets mehr Kunden der Deutschen Bank Fragen zu ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit gestellt.

Deutschlands größter Bank drohen Strafen in zweistelliger Milliardenhöhe. Noch befindet sich die Deutsche Bank in Verhandlungen mit dem US-Justizministerium, doch die Kunden machen sich Sorgen um ihr Geld, auch die Kunden der Deutschen Bank in Belgien.

Der CEO der Deutschen Bank Belgien, Alain Moreau, hat deshalb die Initiative ergriffen und ein Rundschreiben über E-Mail an die Kunden verfasst. In der Mail beruhigt er die Kunden mit den Worten, dass die Bank zwar unter enormem Druck stünde, doch dass trotz allem die finanzielle Gesundheit der Deutschen Bank-Gruppe gut sei. "Die Eigenmittel, die die Zahlungsfähigkeit der Bank wiederspiegeln, haben sich zwischen 2008 und 2016 fast verdoppelt. Im gleichen Zeitraum haben sich die Liquiditätsreserven verdreifacht. (...) Die Kunden der Deutschen Bank sind Kunden einer gesunden und robusten Bank", heißt es in dem Schreiben. 

Und weiter wird betont: "Ich versichere Ihnen, die Kunden der Bank brauchen sich keinerlei Sorgen machen: Die Sparkunden sind mehr denn je durch den in Deutschland geltenden doppelten Schutzmechanismus der Einlagen abgesichert. Dieser sieht eine gesetzliche europäische Garantie aller Einlagen eines jeden Kunden von bis zu 100.000 Euro vor."

"Und was den Teil des Gesparten, der über die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro hinausgeht betrifft, so profitiert dieser Teil des zusätzlichen freiwilligen deutschen Einlagenschutzsystems."