Nun auch Crelan: Wer muss gehen, wer darf bleiben?

Nach der ING sind nun auch bei der belgischen Crelan-Bank Arbeitsplätze in Gefahr. Die Bank hat Umstrukturierungsmaßnahmen angekündigt.

In zwei Wochen findet in der Genossenschaftsbank Crelan ein außerordentlicher Verwaltungsrat zur Kostensenkung im Bankengeschäft statt. Die Gewerkschaften befürchten nun, dass es zu starken Einschnitten bei den Arbeitskosten kommen werde und dass zahlreiche Arbeitsstellen gestrichen werden. 

Da Crelan mit selbständigen Bankfilialen arbeitet, nehmen die Gewerkschaften an, dass beim Personal der beiden Hauptsitze in Anderlecht und Antwerpen eingespart wird.

Wie viele Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, ist noch nicht bekannt. Crelan hat zur Zeit 3.400 Beschäftigte in Belgien.