Wie sicher surfen Sie im Internet?

An diesem Donnerstag war Auftakt zu einer großen Kampagne, die die Belgier dazu auffordern soll, ihre Computer und Smartphones besser zu schützen. Die Kampagne ist notwendig, weil die Mehrheit der Belgier immer noch keinen gut funktionierenden Virus-Scanner auf ihrem Computer hat oder nur unzureichende Back-ups ihrer Dateien macht.

85 Prozent der Belgier surft im Internet und 70 Prozent bzw. 6,5 Millionen Belgier schützen ihren Computer oder ihr Smartphone nur unzureichend gegen Missbrauch. Sie helfen damit bisweilen unwissentlich Cyber-Verbrechern bei der Arbeit, betonte Miguel De Bruycker, der Direktor des Zentrums für Cyber-Sicherheit, in der VRT: "Kriminelle versuchen auf Ihrem Computer einen Virus zu installieren, um ihn dann zum Knacken von anderen Systemen zu missbrauchen oder um massenhaft Reklame zu versenden."

Ein Virus-Scanner ist ein erster Schutz, aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, sicher im Netz zu surfen.

"Wir sollten unsere Programme updaten, also dafür sorgen, dass wir die neueste Version der jeweiligen Software haben. Wenn wir dann auch noch regelmäßig ein Back-up all unserer Daten erstellen, können wir, falls etwas schief geht, immer noch auf unser Back-up zurückgreifen. Außerdem müssen wir dafür sorgen, dass wir die Fishings, von denen wir denken, dass an ihnen etwas faul ist, löschen."

Tipps zum sicheren Surfen im Internet finden Sie auf der Webseite: www.safeonweb.be. Dort kann man herausfinden, ob man ausreichend gegen Missbrauch gewappnet ist. Die Kampagne läuft noch einen Monat.