Opposition hält zu flämischen Christdemokraten

Die Oppositionsparteien, die flämischen Sozialisten SP.A und die flämischen Grünen Groen, bedauern zwar, dass die Regierungserklärung verschoben wurde, aber sie ermutigen die flämischen Christdemokraten CD&V auch, standhaft zu bleiben und an ihrem Vorschlag zur Einführung einer Steuerpflicht auf Veräußerungsgewinne von Aktien festzuhalten.

Meryame Kitir, die Fraktionsführerin der flämischen Sozialisten (SP.A) in der Kammer, betonte: "Der Ruf nach Ehrlichkeit und Gerechtigkeit ist noch nie so groß gewesen. Ich bin froh, dass es nun endlich eine Partei gibt, die einen Versuch unternimmt, eine ehrliche Besteuerun anzugehen. Ich hoffe, dass ihnen das gelingt."

Kristof Calvo, der Fraktionsführer der flämischen Grünen (Groen) in der Kammer fügte hinzu: "Es ist schade, dass die "State of the Union" nicht stattfindet. Es wäre auch besonders schade, wenn der Premier einfach nur seine Katze heute schicken würde. Doch viel wichtiger ist doch das Ergebnis, dass der breite Ruf nach Gerechtigkeit Gehör findet. Wir wollen die CD&V dazu ermutigen, standhaft zu bleiben. Dieses Land lechzt nach einem ehrlichen Beitrag der größten Vermögen."