Antwerpener Unternehmen baut Müllverbrennungsanlage für Shenzhen

Das belgische Unternehmen Keppel Seghers hat mit China einen Vertrag über 26,7 Millionen Dollar zum Bau der weltgrößten Müllverbrennungsanlage abgeschlossen.

Das Unternehmen aus Antwerpen wird die Anlage zur Müllverbrennung und gleichzeitigen Stromerzeugung bauen. Die Müllverbrennungsanlage ist für die Stadt Shenzhen unweit von Hong Kong.

Das flämische Unternehmen soll Technologie und Dienstleistungen liefern. Keppel Seghers betreibt bereits eine Anlage in Shenzhen, die ab 2018 auf 9 Millionen Kilo Müll, die pro Tag verbrannt werden sollen, ausgebaut wird. Das ist in etwa die doppelte Menge, die in der Anlage derzeit verbrannt wird.

Keppel Seghers hat ein eigenes Verfahren entwickelt, um Müll zu trocknen und so schnell wie möglich verbrennen zu können. Auf diese Weise kann Strom erzeugt werden. Die Technologie soll dazu beitragen, die enormen Mengen an Hausmüll in China zu bewältigen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Sobald die Anlage auf ihre maximale Leistung hochgefahren ist, kann die Technologie von Keppel Seghers in China den Müll von mehr als 20 Millionen Menschen verarbeiten und Strom für 3 Millionen Menschen produzieren. Das wiederum wird den CO2-Ausstoß um 6 Millionen Tonnen im Jahr reduzieren.

Keppel Seghers mit Sitz in Willebroek gehört zur Guppe Keppel Infrastructure Holdings aus dem südostasiatischen Stadtstaat Singapur.