Die heftigsten Staus seit den Sommerferien

Am Montagmorgen gegen 8 Uhr meldeten die Verkehrsbehörden in Belgien Staus in einer Gesamtlänge von 345 km. Das entspricht dem längsten Verkehrsstau zur Stoßzeit seit den Sommerferien in unserem Land. Schon gegen 7 Uhr dauerte eine Fahrt in Richtung Brüssel oder Antwerpen dreiviertel Stunde länger als normal.

VRT-Verkehrsexperte Hajo Beeckman führt dieses Verkehrschaos auf „die normale Oktober-Hektik“ zurück: „Es gab am Morgen hier und da etwas Nässe auf den Straßen, was die frühe Stoßzeit etwas verlangsamte, doch von heftigem Regen konnte nicht die Rede sein.“

Auch gab es keine schweren Verkehrsunfälle am Montagmorgen zur Stoßzeit. Bis auf einen Auffahrunfall am Brüsseler Innenring zwischen Groot-Bijgaarden und Wezembeek und einen LKW-Unfall bei La Louvière in der Provinz Hennegau, die den Verkehr leicht aufhielten, gab es also auch hier keine wesentlichen Probleme.

Nach Ansicht von Hajo Beeckman sind die Verkehrsstaus in den Monaten Oktober und November auffallend länger, vor allem zur morgendlichen Stoßzeit. Diese Staus entstehen offenbar in sich selbst: „Es wird jedes Mal ein bisschen länger, wohl auch durch das schlechter werdende Wetter.“

Die frühe Dunkelheit trägt dazu ebenfalls bei. Im Laufe der Morgenstunden normalisierte sich die Verkehrslage auf den belgischen Autobahnen aber wieder.