"Radarbilder zeigen, wir waren es nicht!"

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien Belgier an der Bombardierung Anfang der Woche auf eine syrische Ortschaft beteiligt gewesen. Bei dem Luftschlag hat es auch zivile Todesopfer gegeben. Belgiens Verteidigungsminister, Steven Vandeput (Foto), sagte an diesem Donnerstag in einer Pressekonferenz jedoch, dass die Radarbilder Russlands ja gerade bewiesen, dass dies keine belgischen F-16 gewesen seien.
LEFEVRE

Auf den Radarbildern, die Russland als Beweis anführte, seien  Erkennungsnummern auf den Kampfflugzeugen zu sehen, die erkennen ließen, dass es sich gerade nicht um belgische F16 handele.

Auf den Karten sind elektronische Erkennungsnummern der F 16 zu sehen (IFF's), die zum Zeitpunkt der Bombardierungen in der Nähe von Aleppo unterwegs waren. "Wir haben die so genannten Beweise betrachtet und wir stellen fest, dass die betreffenden Nummern, die darauf stehen, nicht von Belgien sind."

Die Belgier seien zu diesem Zeitpunkt gar nicht vor Ort gewesen.

Aus welchem Land die Kampfflugzeuge stammten, die die Luftanschläge auf die syrische Ortschaft in der Nähe von Aleppo ausführten, wollte der Verteidigungsminister jedoch nicht sagen.

Der Minister verlangt nun eine Entschuldigung von Russland. Ob damit die Sache vom Tisch sein wird, ist jedoch nicht deutlich. "Wer werden uns hierzu beraten", hieß es.