Weniger Soldaten im Straßenbild

Seit den Anschlägen von Paris vor fast einem Jahr sind in Belgiens Städten 1800 Soldaten stationiert, um die Sicherheit zu gewährleisten. In den nächsten Monaten sollen aber nur noch 1200 Soldaten eingesetzt werden. Sie werden aber mobiler sein als bisher.

Die belgische Regierung hatte die Armee mit der Bewachung potentieller Terrorziele wie Bahnhöfe, Fußgängerzonen, Atomkraftwerke und jüdische Einrichtungen beauftragt.

Die Soldaten wurde stationär an strategischen Positionen eingesetzt. Kurzfristig wird sich der Auftrag der zukünftig noch eingesetzten Soldaten ändern. Ihr Auftrag wird „dynamischer“ und sie werden mehr patrouillieren. Hierzu werden weniger Soldaten benötigt.

„In einer ersten Phase werden noch 1200 Soldaten eingesetzt und später nur noch 1089“, bestätigte Innenminister Jan Jambon (N-VA) der VRT-Nachrichtenredaktion. Die Armee können mithilfe der neuen Arbeitsweise aber dasselbe Sicherheitsniveau garantieren und das bleibt auch notwendig: Der Nationale Sicherheitsrat hat gestern beschlossen, das weiterhin die zweithöchste Terrorwarnstufe in Kraft bleibt.