Riesenhai an belgische Küste geschwemmt

In De Panne ist eine seltene Art des Riesenhais angespült worden. Das meldet das Königlich Belgische Institut für Naturwissenschaften (KBIN), das einen Vertreter direkt vor Ort hat. Retter hätten versucht, das Tier wieder aufs offene Meer zu bekommen, doch das ist ihnen nicht gelungen.

Der Hai wurde an diesem Samstagnachmittag vor der Küste von De Panne gesichtet. "Das ist ein tückisches Stück Küste", erzählt Jan Haelters vom KBIN den VRT Nachrichten. "Zu ihr gehören viele Sandbänke und sie ist geprägt von abwechselnd seichten und tiefen Stellen."

Zunächst habe das Tier noch gelebt, heißt es. Es sei in dem seichten Wasser geschwommen, rund 50 Meter von der Wasserlinie entfernt. "Er sitzt zwischen zwei Sandbänken fest und ist wahrscheinlich völlig orientierungslos", sagt Haelters. "Jedes Mal, wenn er in Richtung Meer versucht zu schwimmer, stößt er erneut auf eine Sandbank und schwimmt zurück zum Strand."

Neben zahlreichen Neugierigen seien auch die Feuerwehr und lokale Fischer vor Ort. Sie hätten ein Seil um das Tier gespannt und versucht, es erneut ins offene Meer zu schleppen. Das ist ihnen aber nicht gelungen. Der Hai soll inzwischen gestorben sein.

Es handelt sich um einen etwa drei Meter langen Cethorinus maximus. Diese Art ernährt sich von Meeresplankton und ist also für den Menschen ungefährlich. Nach Angaben von Haelters sei es das erste Mal in rund einem Dutzend Jahren, dass solch ein Hai an der belgischen Küste angespült wurde.