Zurückhaltung in der Brüsseler US-Botschaft

Denise Bauer (Foto), die US-Botschafterin in Belgien, gab an, auf den Wahlsieg des Republikaners Donald Trumps nicht reagieren zu wollen. Bauer ist seit 2013 amerikanische Botschafterin in Brüssel. Sie wurde vom noch-amtierenden demokratischen US-Präsidenten Barack Obama angestellt, als ihr Vorgänger Howard Gutman sein Amt aufgab. Im Vorfeld des Wahltags in ihrer Heimat gab sie aber zu verstehen, dass, wer diese Wahl auch gewinnen werde, nichts an den ausgezeichneten Beziehungen zwischen Belgien und den USA verändert würde.
2013 Getty Images

Trotz des unerwarteten Ausgangs der US-Wahlen mit Donald Trump als künftigem US-Präsidenten versicherte der amerikanische NATO-Botschafter Douglas E. Lute noch in der Wahlnacht in Brüssel, dass sich an den außenpolitischen Beziehungen der USA nichts verändern werde:

„Die NATO bleibt ein Eckpfeiler der amerikanischen Außenpolitik.“ Die Bemerkungen Lutes sind angesichts der Bemerkungen Trumps während des Wahlkampfs, er stelle einige Artikel der NATO-Verträge in Frage, bemerkenswert und nicht zu unterschätzen.

Dem schloss sich auch der US-Botschafter bei der Europäischen Union in Brüssel, Anthony L. Gardner, an. Gardner sieht in der Art und Weise, in der sich die Politik verändere, auch Parallelen zwischen den USA und Europa: „Es wird Zeit, dass die Gemäßigten ihre Stimme erheben.“