Nationales Gedenken zum Waffenstillstand 1918

Die nationale Gedenkfeier zum Waffenstillstandstag findet in Brüssel traditionell am Grab des Unbekannten Soldaten an der Kongresssäule statt. Auch in diesem Jahr nahmen König Philippe und zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft an dieser Zeremonie teil.
Nicolas Maeterlinck

Am Freitagmorgen legte König Philippe einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten einen Kranz nieder. Anschließend begrüßte der Monarch Vertreter der belgischen Veteranenverbände.

Am 11. November 1918 gegen 11 Uhr erklangen auf den Schlachtfeldern des ersten Weltkriegs Trompetenklänge, die den Waffenstillstand symbolisierten.

Inzwischen aber wird an diesem Tag der Opfer der beiden Weltkriege und auch allen belgischen Soldaten, die während ihrer Dienstzeit oder bei Auslandseinsätzen und Friedensmissionen seit 1945 ihr Leben ließen, gedacht.

An der Zeremonie nahmen unter anderem die Präsidenten der beiden Häuser im belgischen Bundesparlament, Kammer und Senat, Siegfried Bracke und Christine Defraigne teil sowie Verteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA) und der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette (PS) teil.

Neben verschiedenen Veteranen-Verbänden, die traditionell an dieser Gedenkfeier teilnehmen, waren auch erstmals Repräsentanten jüdischer Vereinigung aus Belgien an der Kongresssäule zugegen.