Volkswagen streicht Tausende Stellen, Audi Brüssel nicht betroffen

Volkswagen streicht nach eigenen Angaben weltweit 30.000 Stellen. Allein in Deutschland sollen bis 2025 rund 23.000 Stellen wegfallen. Vorerst werde es aber keine betriebsbedingten Kündigungen geben, heißt es bei dem Konzern. Audi in Brüssel bleibe von dem Stellenabbau verschont, versicherte das Werk in der belgischen Hauptstadt auf Nachfrage an diesem Freitag.

Der Stellenabbau erfolgt unter anderem durch Karriereaustrittsregelungen am Ende der Laufbahnen. Weltweit arbeiten mehr als 624.000 Menschen für den VW-Konzern, davon  282.000 in Deutschland.

Der Konzern will sich neu ausrichten. VW setzt unter anderem mehr auf Elektromobilität. Der Zukunftsplan umfasst deshalb auch Investitionen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zukunft vor. So sollen 9.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen werden. Dadurch beträgt der 'Nettoverlust' etwa 14.000 Stellen. Alle Niederlassungen bleiben bestehen.

Die Einsparungen betreffen vorerst allein die VW-Marke. Die Audifabrik in Brüssel sei nicht betroffen, bestätigte der Sprecher des Werks in Brüssel. Die Niederlassung in Belgien ist bereits intensiv mit den Vorbereitungen zum Bau des Elektromodells für 2018 beschäftigt. 

"Alle Arbeitnehmer, die heute bei Audi Brussels arbeiten - das sind ungefähr 2.500 Mitarbeiter -, sind notwendig, um den neuen Audi e-tron herzustellen, der ab 2018 in Brüssel vom Band laufen soll."