Flüchtlinge an der E 40: Mehr Gewaltanwendung

Die Zahl der gewalttätigen Zwischenfälle mit Flüchtlingen entlang der Autobahn E 40 (Archivfoto) nimmt zu. In der jüngeren Vergangenheit wurden wiederholt Lastwagenfahrer auf Park- und Rastplätzen von Flüchtlingen angegriffen, die sich auf den Trucks versteckt nach Großbritannien aufmachen wollen.

Eine Sprecherin der Polizei der Gemeinde Dilbeek bei Brüssel gab gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion an, dass die Zahl der Vorkommnisse mit Gewalt deutlich zunehme: „Während es früher dabei blieb, dass Flüchtlinge versuchten, ungesehen an Bord eines Lastwagens zu gelangen, müssen wir jetzt feststellen, dass die Art der Vorfälle schlimmer wird. So haben wir zwei Vorfälle registrieren müssen, bei denen Messer gezogen wurden. Flüchtlinge griffen die LKW-Fahrer an, um sie zu überfallen oder um an Bord des Fahrzeugs zu gelangen.“

Dass solche Vorkommnisse schon am Rand von Brüssel registriert werden, ist bemerkenswert. Bisher beschränkte sich dieses Phänomen auf die Park- und Rastplätze in Groot-Bijgaarden und Umgebung. Doch mittlerweile muss die Polizei bereits in autobahnnahen Gewerbegebieten entlang der gesamten E 40 in Richtung Nordseeküste eingreifen. Die Polizei von Dilbeek gibt an, der Sache nicht alleine Herr werden zu können und bittet um ein Gespräch mit der belgischen Bundespolizei.