Unistadt Löwen sank den CO2-Ausstoß um 10 %

Der Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant ist gelungen, innerhalb von nur 5 Jahren den CO2-Ausstoß um 10 % zu senken, auch wenn die Bevölkerungszahl zwischen 2010 und 2016 angestiegen ist. Damit erreicht die Stadt einen besonders hohen Durchschnittswert in der Europäischen Union.

In Löwen ist der CO2-Ausstoß zwischen 2010 und 2016 von 762.000 Tonnen auf 682.000 Tonnen gesenkt worden und dies in einem Zeitraum, in dem die Bevölkerungszahl leicht nach oben ging und in dem die wirtschaftliche Aktivität um rund 6 % ansteigen konnte.

Dies ist aus Berechnungen ersichtlich, die das Beratungsbüro Futoreproofed im Auftrag der Gesellschaft „Klimaneutrales Löwen“ (vzw. Leuven Klimaatneutraal) anstellte. Basis davon war eine sogenannte „Nullrechnung“, bei der vor einigen Jahren festgestellt wurde, dass rund 60 % der Umweltverschmutzung durch CO2 in Löwen auf das Beheizen von Wohnungen zurückzuführen ist und zu 25 % auf den Straßenverkehr.

Der drastische Rückgang dieses Schadstoffausstoßes konnte durch energiesparende Maßnahmen erreicht werden und durch das Verbannen von mehr Verkehr aus der Innenstadt.

Mit einer Verringerung des CO2-Ausstoßes um 10 % innerhalb von 5 Jahren erreicht die Universitätsstadt Löwen einen Spitzenplatz im europäischen Durschnitt, war aus dem Rathaus der mittelalterlichen Metropole zu vernehmen.