Anti-Terroraktion: Polizei verhaftet Verdächtigen

Die Polizei (Archivfoto) hat bei einer Anti-Terroraktion im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek in der Nähe des Nordbahnhofs einen 34 Jahre alten Mann verhaftet. Der Verdächtige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Besitz von Waffen. Die Polizei hatte den Mann bereits seit einiger Zeit im Visier, denn er hatte mehrfach terroristische Bedrohungen ausgestoßen.

Die gemeinsame Aktion der Bundespolizei mit ihren Kollegen der lokalen Polizeizone Brüssel Nord fand am Liedtsplein im Stadtteil Schaarbeek statt. Dort wurde ein Mann verhaftet, der im dringenden Verdacht stand, Waffen und Sprengstoff zu besitzen.

Die Gegend um den Liedtsplein wurde weiträumig angesperrt und einige dort entlanglaufende Straßenbahnlinien wurden zeitweise unterbrochen.

Der Verhaftete war bei der Polizei einschlägig bekannt und hat bereits mehrere Verfahren wegen Diebstahl und Körperverletzung am Hals. Nach einigen von ihm geäußerten terroristischen Drohungen hatte die Polizei den Verdächtigen bereits seit geraumer Zeit im Auge.

Bei einer Razzia in der Wohnung des 34jährigen wurden Waffen und Computermaterial beschlagnahmt. Die Polizei ließ sogar den Kampfmittel-Räumdienst der Armee, DOVO, anrücken, doch Sprengstoff wurde dort nicht gefunden. Der Mann erschien noch am Mittwoch vor einem Ermittlungsrichter. Die Staatsanwaltschaft forderte dringend Untersuchungshaft für den Verhafteten, was umgehend auch angeordnet wurde. Er steht damit offiziell unter Terrorverdacht.