Terror in Berlin: Keine Opfer aus Belgien

Nach ersten Erkenntnissen sind unter den Opfern des Terroranschlags von Berlin keine Landsleute aus Belgien. Das belgische Außenministerium steht in ständigem Kontakt mit der Botschaft unseres Landes in Berlin und mit den deutschen Behörden. Auch Reisebüros aus Belgien suchen nach Informationen zu Landsleuten, die sich derzeit in Berlin aufhalten.
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Belgiens Außenminister Didier Reynders (MR) hält sich zur Zeit in der ägyptischen Hauptstadt Kairo auf, wo er die Nachricht vom Anschlag in Berlin hörte. „Das ist ein echter Schock. Wir haben unseren Kollegen in Deutschland sofort unser Mitgefühl bekundet. Das ist eine echte Tragödie für Deutschland.“

Bisher, so Reynders, liegen dem Außenamt in Brüssel keine Erkenntnisse zu Landsleuten unter den Opfern des Anschlags vor. Inzwischen versuchen die belgischen Touroperatoren TUI und Thomas Cook Kontakt mit ihren Kunden in Berlin aufzunehmen. Sie wollen wissen, ob es ihnen gut geht.

Viele Flamen in Berlin

Derzeit halten sich offenbar viele Touristen aus dem belgischen Bundesland Flandern in Deutschland auf, wo sie natürlich auch Weihnachtsmärkte besuchen. Das Reisebüro Lawers aus Flandern ist mit einem Reisebus voller Landsleute gerade in Berlin. Der Weihnachtsmarkt am Breitscheitplatz an der Gedächtniskirche stand für Dienstag auf dem Programm… Nach Angaben von Reizen Lawers will die Berliner Reisegruppe ihren Citytrip in der deutschen Hauptstadt aber nicht abbrechen.

Auch die meisten geplanten Busreisen zu deutschen Weihnachtsmärkten werden duchgeführt. Das sind Tagesfahrten z.B. nach Aachen oder Köln oder auch Mehrtagesfarten in Richtung Berlin. Bisher hat nur eine Schule aus Rijkevorstel bei Antwerpen eine Busreise nach Köln abgesagt.