Flandern investiert in die "Flämischen Meister"

Flanderns Landesminister für Tourismus, Ben Weyts (N-VA), macht in den kommenden Jahren weitere Gelder frei, um die „Flämischen Meister“ international zu bewerben. 13,8 Mio. € lässt sich Flandern die Bekanntheit von Malern, wie Rubens, Brueghel oder Van Eyck kosten. Mit den Geldern sollen PR-Kampagnen finanziert werden, über die kunstinteressierte Touristen neugierig auf Flandern gemacht werden sollen.

Flandern ist die frühere Heimat der „Flämischen Meister“ Pieter Paul Rubens, Jan van Eyck oder Hans Memling und auch von sowohl Jan Brueghel dem Älteren, als auch Jan Breughel dem Jüngeren, um nur einige von ihnen zu nennen. In gleich mehreren namhaften Museen in den sogenannten flämischen Kunststädten befinden sich die Werke dieser Künstler.

Und nach Ansicht von Landes-Tourismusminister Weyts sollen in Zukunft noch mehr ausländische Gäste oder Gäste aus den anderen Regionen Belgiens nach Flandern kommen, um die Werke der „Flämischen Meister“ hier vor Ort zu sehen. Bereits im Juni machte Weyts 8 Mio. € für touristische Werbeaktionen in diesem Sinne frei und auch während der Frankfurter Buchmesse, die im Zeichen Flanderns und der Niederlande stand, war dies ein wichtiges Thema.

Nach Ansicht von Minister Weyts ist Flandern die Wiege gleich mehrerer Aspekte von Kunst und Kultur in Europa und darauf könne man stolz sein: „Und doch begreifen noch zu wenig wenige Menschen im In- und Ausland, was wir alles zu bieten haben. Wir legen daher einen Zahn zu, um Touristen aus der ganzen Welt für eine Reise nach Flandern zu begeistern.“