De Lijn: Minimaldienst im Nahverkehr im Streikfall

Die flämische Landesregierung und die regionale flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn haben sich auf eine garantierte Mindest-Dienstleistung im Streikfall geeinigt. Bei Streiks und Arbeitsniederlegungen sollen arbeits- und freiwillige Fahrer auf den wichtigsten Bus- und Tramlinien unterwegs sein können.

Im neuen Geschäftsführungsvertrag zwischen der Landesregierung und De Lijn sieht vor, dass im Streikfall eine minimale Dienstleistung im öffentlichen Nahverkehr angeboten wird. Damit kommt Landesverkehrsminister Ben Weyts (N-VA) seinem Ziel, den Fahrgast ins Zentrum des Angebots zu stellen, einen weiteren Schritt näher.

Die Mindest-Dienstleistung ist ein Teil dieses Nahverkehrskonzepts der Landesregierung, wie Weyts unterstreicht: „Es läuft darauf hinaus, dass wir bei De Lijn für ein vertrauenswürdiges Image sorgen. Wir können De Lijn dazu verpflichten, dass auch im Streikfall oder im Falle anderer Probleme ein Basisangebot angeboten wird, bei dem verfügbares Personal auf den wichtigsten Verkehrsachsen eingesetzt werden kann.

De Lijn wird sich jetzt mit den Gewerkschaften einigen müssen, um diesen Passus aus dem neuen Geschäftsführungsvertrag umsetzen zu können. Zum Dienst verpflichten kann die flämische Nahverkehrsgesellschaft ihr Personal nicht.