Erneut Flüchtlinge in Lastwagen entdeckt

Auf zwei Park- und Rastplätzen in Flandern wurden am Donnerstag Flüchtlinge in Lastwagen entdeckt, die aus Deutschland und Luxemburg kamen und in der Nähe von Aachen wurden illegale Einwanderer in einem Lastwagen aufgefunden, der aus Belgien kam.

Zuerst wurden am Donnerstag 12 Flüchtlinge in einem Lastwagen auf einem Rastplatz in Boortmeerbeek in Flämisch-Brabant entdeckt. Den beiden Fahrern des LKW, der mit einer Ladung Medikamente aus Richtung Deutschland unterwegs war, war aufgefallen, dass sowohl das Schloss, als auch die Zollplombe des Containers auf ihrem Auflieger aufgebrochen worden war. Deshalb alarmierten sie die Polizei, die in dem Container gleich ein Dutzend Flüchtlinge entdeckte, deren Herkunft zunächst unklar blieb.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde eine sechsköpfige Familie aus dem Irak auf der Ladefläche eines aus Luxemburg kommenden LKW in Avelgem in Westflandern aufgefunden. Die Iraker waren vermutlich bei einem Zwischenstopp des Lastwagens in Tournai in der Provinz Hennegau in den Lastwagen gestiegen. Der Fahrer des Trucks hatte auf dem Rastplatz Avelgem übernachtet und am Morgen waren ihm die sechs Iraker aufgefallen. In beiden Fällen hofften die Flüchtlinge wohl, an Bord der jeweiligen Lastwagen auf die britischen Inseln zu gelangen.

Die Freitagsausgabe der Aachener Nachrichten meldet, dass Zollbeamte am Rastplatz Königsberg an der A44 fünf Flüchtlinge aus Afrika im Staufach eines Lastwagens entdeckt hatten. Der Fahrer des aus Belgien gekommenen LKW hatte Klopfgeräusche aus dem Staufach vernommen und dort die unterkühlten Afrikaner entdeckt. Sie wurden von herbeigerufenen Sanitätern der Aachener Feuerwehr behandelt. Nach erkennungsdienstlicher Überprüfung wurde festgestellt, dass zwei der Flüchtlinge bereits in Frankreich einen Asylantrag gestellt haben sollen.