Höchstmöglicher Schutz für Silvesterfeiern in Belgien

Die Silvesterfeiern stehen auch in dieser Nacht unter höchstmöglichem Schutz in Brüssel und anderen großen Städten Europas. Die Gefahr terroristischer Anschläge ist noch lange nicht gebannt und deshalb gilt in Belgien noch immer Terrorwarnstufe 3.
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Der Zugang zu Silvesterveranstaltungen und zum großen Feuerwerk in Brüssel wird auf einige wenige Punkte zentralisiert. Die Polizei wird Personen durchsuchen, die zum De Brouckère-Platz möchten. Die Bevölkerung wird gebeten, Rucksäcke und Taschen zu Hause zu lassen. Das Mitführen von Flaschen, Feuerwerkskörpern und Knallern ist verboten.

Auch in Antwerpen ist die Polizeipräsenz erhöht. Auf der öffentlichen Silvesterfeier in Lüttich wird die Polizei und das Militär ebenso massenhaft anwesend sein. Verschärfte Kontrollen sind zudem in Tournai und in Namur angekündigt. Dort werden ebenfalls Feuerwerke gezündet.

Mehr Sicherheit auch in anderen großen Städten in Europa

Auch in anderen großen Städten in Europa ist man in dieser Silvesternacht besonders wachsam und gewappnet. So hat die deutsche Polizei zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen genommen. Um die Silvesterparty am Brandenburger Tor zu sichern, hat die Polizei ihr Sicherheitskonzept angepasst.

"Unsere Sicherheitsmaßnahmen sind nach den Attentaten in Frankreich und Belgien stark verbessert worden. Nach dem Attentat in Berlin haben wir unsere Sicherheitsmaßnahmen noch weiter verschärft: Wir haben Betonblöcke und schwere Einsatzfahrzeuge um das Brandenburger herum aufgestellt und die Beamten mit Maschinenpistolen ausgestattet", hieß es dort.

In Frankreich sind 100.000 Polizisten zum Schutz der Bevölkerung während des gesamten Wochenendes im ganzen Land im Einsatz.