Neues Jahr, Neues für Ihre Finanzen

Wie jedes Jahr am 1. Januar verändert sich in Belgien einiges auf finanziellem Gebiet.

Hunderttausende Arbeitnehmer werden ihr Einkommen ab dem 1.1. um gut 1 Prozent steigen sehen. Das ist noch eine Folge des Schwellenindex, in Belgien auch Spilindex genannt, der im Monat Mai überschritten wurde. Viele haben diesen zusätzlichen Lohn bereits erhalten, andere haben bis jetzt warten müssen.

Die Wasser- und Stromrechnungen werden hingegen unser Portemonnaie wieder etwas mehr erleichtern, denn sie werden teurer. Wasser wird für eine Durchschnittsfamilie ungefähr 20 Euro mehr kosten. Beim Strom betragen die Zusatzkosten ungefähr 50 Euro.

Für Anleger verändert sich ebenfalls etwas: Die Spekulationssteuer, die erst 2015 eingeführt worden war, wird wieder abgeschafft. Das ist die Steuer von 33 Prozent auf Gewinne von börsennotierten Anteilen, wenn diese innerhalb eines halben Jahres wieder verkauft werden. Doch jeder, der von jetzt ab Aktien verkauft, wird diese Steuer nicht mehr bezahlen müssen.

Schließlich wird der Tarif für die Quellensteuer erneut etwas angehoben: Von 27 Prozent auf 30 Prozent. Diese Steuer muss mann unter anderem auf Dividenden aus Aktien bezahlen, aber auch auf Zinsen aus einer Obligation, einem Sparbrief oder aus einem Festgeldkonto.

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte und sich hierfür von einem Tabakologen beraten lässt, bezahlt ab dem 1. Januar nur noch den Selbstkostenbeitrag und nicht mehr die gesamte Beratungssumme. Für Flamen, die Recht auf höhere Beihilfen haben und für Jugendliche bis einschließlich 20 Jahre kostet diese Beratung künftig fast nichts mehr.