Belgien wirbt auf Fidschi-Inseln für zeitlich befristeten Sitz im Uno-Sicherheitsrat

Belgiens Außenminister Didier Reynders ist auf einer Rundreise in Ozeanien. Er wirbt um Unterstützung für einen belgischen, zeitlich befristeten, Sitz im Uno-Sicherheitsrat. (Foto)

Auf den Fidschi-Inseln führte Reynders unter anderem ein Gespräch mit dem Präsidenten George Konrote. 2019 und 2020 wird im Sicherheitsrat ein Sitz für ein nicht permanentes Mitglied frei. Belgien ist einer der Kandidaten, betonte Didier Reynders in der VRT.

"Es gibt drei Kandidaten für zwei Plätze." Außer Belgien bewerben sich auch noch Deutschland und Israel für einen zeitlich befristeten Sitz im Uno-Sicherheitsrat. "Es ist wichtig, dass andere Länder unsere Argumente hören", so Reynders im VRT-Radio an diesem Dienstagmorgen.

Mit dem Präsidenten der Fidschi-Inseln sprach Reynders unter anderem über Herausforderungen wie den Terrorismus und den Klimawandel. Die Fidschi-Inseln sind durch den steigenden Meeresspiegel als Folge der Erderwärmung unmittelbar in ihrem Fortbestehen bedroht.

In den vergangenen Tagen war Reynders in Australien und nach seinem Besuch auf den Fidschi-Inseln ist auch noch Neuseeland an der Reihe. In Australien sprach er unter anderem über einen Freihandelsvertrag zwischen dem Land und der Europäischen Union.