Mehr Zuschüsse für Nordsee-Windkraftanlagen

Die Windkraftanlagen auf belgischem Hoheitsgebiet in der Nordsee haben im vergangenen Jahr rund 270 Mio. € an Zuschüssen aus der Staatskasse erhalten. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber den entsprechenden Zuwendungen im Jahr 2015. In den kommenden Jahren werden die Dotationen für den Bau und den Betrieb solcher Anlagen in Belgiens Nordseegewässern wohl weiter steigen.

Derzeit haben die Windkraftanlagen, die in der Nordsee Energie erzeugen, eine Kapazität von 700 Megawatt. Im Vergleich dazu produzieren die Kernkraftwerke in unserem Land (Doel bei Antwerpen und Tihange bei Lüttich) jeweils rund 1.000 Megawatt Elektrizität.

Dass sich die belgische Bundesregierung auf internationaler Ebene zu Klimaschutzzielen verpflichtet hat, führt zu einer weitgehenden Förderung der Energiequelle Wind, denn um diese Ziele zu erreichen, muss hier auf Windkraft und auf Sonnenenergie gesetzt werden.

Bis 2020 will Belgien erreichen, dass jährlich rund 2.000 Megawatt Strom aus Windrädern erzielt werden. Doch das kostet natürlich bis auf weiteres viel Geld. 2016 haben die Betreiber von Windkraftanlagen im belgischen Teil der Nordsee staatliche Zuschüsse über 270,6 Mio. € erhalten.

Das ist ein leichter Anstieg gegenüber den 265,9 Mio. €, die im Jahr davor ausgeschüttet wurden. Erwartet wird, dass diese Zuschüsse in den kommenden Jahren weiter ansteigen werden.