Winterwetter in Belgien wird nicht ungefährlich

In den kommenden Tagen wird in ganz Belgien Schneefall erwartet, doch nicht überall wird dies mit idyllischen Winterbildern vereinbar sein. VRT-Wettermann Frank Deboosere warnt vor Glätte, gefrierendem Regen und vor Temperaturschwankungen. In höheren Lagen in Ostbelgien und in den Ardennen soll aber „Ski und Rodel gut!“ gelten.

Frank Deboosere (kl. Foto) ist in seinen Wettervorhersagen für die kommenden Tage formell: „Lassen Sie mich deutlich sein. Große Schneemengen sind in den kommenden Tagen nicht wirklich zu erwarten. Jedenfalls zu wenig, um Schneemänner zu bauen oder um Schneeballschlachten zu veranstalten.“

Ab Mitternacht zieht laut Frank eine Regenzone langsam von Westen nach Osten über unser Land: „Durch die frostigen Temperaturen erhält der Niederschlag einen winterlichen Charakter, doch dieser Schnee geht schnell wieder in Regen über und der kann frieren. Seien Sie also vorsichtig bei Eis, wenn sie rausgehen müssen.“

Den englischen Begriff für dieses Eis, black ice, sollte man wörtlich nehmen: „Das zeigt, wie gefährlich dieses Phänomen ist. Man sieht es nicht, doch es sorgt für spiegelglatte Straßen. Am Samstagmorgen soll dann auch im Zentrum des Landes Schnee fallen, doch auch dieser kann sich in gefrierenden Regen verwandeln.

Allerdings soll der Schnee zunächst liegenbleiben. Doch gegen Samstagabend können die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt steigen: „An der Küste wärmt es schneller auf und am Nachmittag kann es da bis zu 7°C warm werden. Sonntag und Montag steigen die Temperaturen im Flachland und im Zentrum auf rund 6°C und der Frost ist vorbei.“

Neuschnee in den Ardennen

VRT-Wettermann Frank Deboosere erwartet allerdings für Ostbelgien und für die Ardennen im Allgemeinen Neuschnee. Das kommt den bisher gebeutelten Betreibern der Skipisten zugute: „Dort wird es auch morgen weiter frieren und die Wintersportbedingungen bleiben optimal. In der Nacht von Montag auf Dienstag wird es dort auch wieder schneien. Erst im späteren Wochenverlauf wird es auch dort wieder wärmer.“