Wintereinbruch: Vorläufig kaum Unfälle

Das Brüsseler Wetteramt KMI warnt vor gefährlicher Straßenglätte, weil es vergangene Nacht geschneit hat. Inzwischen regnet es lokal leicht, aber wegen der anhaltenden Minustemperaturen sorgt dies für gefährliche Situationen für Autofahrer, Radler und Fußgänger. Bisher wurden wenig Unfälle gemeldet.

Schnee und Eis sorgen am Samstagmorgen für gefährliche Situationen auf kleineren Straßen und ganz besonders auf Rad- und Gehwegen. Vergangene Nacht waren deshalb im ganzen Land die Streudienste im Dauereinsatz. Das flämische Straßenbauamt setzte 1.500 Tonnen Streusalz ein.

Verkehrsteilnehmern wurde am frühen Morgen empfohlen, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu unterlassen, weil lokal noch nicht alle Fahrbahnen schneefrei gemacht werden konnten. Autofahrer wurden zur größtmöglichen Vorsicht angehalten und sie sollten längere Fahrzeiten einkalkulieren.

Die Verkehrslage blieb relativ entspannt. Es wurden einige wenige Unfälle mit Blechschaden auf den Autobahnen E17 und E40 gemeldet. In Lokeren landete eine Lieferwagen im Graben und dabei wurde mehrere Personen verletzt.

Ab Mittag sagt das Königliche Meteorologische Institut (KMI) höhere Temperaturen voraus. Im Landesinnern wird es am Nachmittag 6 Grad warm und dann ist der kurzzeitige Wintereinbruch wieder zu Ende. Nur in Hochbelgien wird es den ganzen Tag frieren. Dort sind auch verschieden Langlaufpisten geöffnet.