Brüsseler Interventions-Team bekommt mehr Personal

Bei den Beratungen von Polizeikollegium und Polizeigewerkschaften hat man sich auf einen internen Transfer von 11 Personen, die zum Interventionsteam wechseln, geeinigt. Damit soll die Arbeitsbelastung, gegen die die Polizisten der Polizeizone Brüssel-West letzte Woche mit einer kollektiven Krankmeldung am Donnerstagabend und Freitag protestierten, verringert werden.

Die Vereinbarung betrifft die Polizeizone Brüssel-West, zu der auch der Brüsseler Stadtteil Molenbeek gehört. Nach Auffassung der Gewerkschaften, die sich über die Einigung zufrieden äußerten, erlaube die Vereinbarung nicht nur den Transfer von 11 Personen schon ab nächster Woche, sondern verstärke auch die belgische Polizei um eine 8-köpfige Einheit, die verschiedene Operationen übernehmen könne.

Ferner sollen 11 Personen, die soeben ihre Ausbildung beendet haben, die Lücken füllen. Die Polizei werde 2017 noch 11 zusätzliche Plätze für 8 Inspektoren und 3 Hauptinspektoren ausschreiben.