Belgiens große Brauereien heben die Bierpreise an

Nach Marktführer AB InBev heben jetzt, wie zu erwarten war, auch die anderen großen belgischen Brauereigruppen Haacht und Alken-Maes ihre die Bierpreise an. Die beiden Gruppen wollen ihre Preiserhöhungen am Ende Februar an die Gastronomie weitergeben und ab April auch an den Handel.

Bei Haacht erhöhen sich die Tarife um 18 Eurocent pro Glas Bier, um 58 Eurocent pro Kasten Bier und um 3,79 € pro Fass. Bei Alken-Maes steigt der Preis um 136 Eurocent pro Glas. Letzte Woche hatte schon Marktführer AB InBev eine Preiserhöhung bei beim Pils angekündigt.

Biergigant AB InBev wird ab Februar den Preis für einen Kasten Bier um 37 Eurocent erhöhen und ein frisch gezapftes Bierchen soll 1,4 Eurocent teurer werden.

In den Augen der Selbstständigen-Verbände ist dies keine gute Sache, denn die Wirte wollen die steigenden Preise möglichst nicht an ihre Kundschaft weitergeben und müssen für diese Mehrkosten selbst aufkommen.

Der flämische Gastronomieverband Horeca Vlaanderen ruft unterdessen die Wirte dazu auf, auch ihre Preise anzuheben, denn die neuerliche Preissteigerung der Brauereigruppen könne einen stärkeren Einfluss auf den Gesamtumsatz haben, als zu erwarten war.

Die großen belgischen Brauer setzen damit die erste Preissteigerung seit September 2015 um. Haacht und Alken-Maes begründeten ihre Preissteigerung ähnlich wie AB InBev mit finanziellen Planungen, anstehenden Investitionen und gestiegenen Rohstoffpreisen.