Zahlreiche Unfälle wegen Straßenglätte

In Flandern hat das Winterwetter mit Schnee und Frost vergangene Nacht etwa zwanzig Verkehrsunfälle verursacht. Im westflämischen Dorf Oekene, in der Gemeinde Roeselare, kam ein Autofahrer um, als er nach einem Unfall auf dem Pannenstreifen angefahren wurde. Verschiedene Verkehrsteilnehmer wurden verletzt.

Wegen der Minustemperaturen blieb auch in Flandern der Neu-Schnee liegen und das führte auf Nebenstraßen, wo die Streudienste noch nicht im Einsatz gewesen waren, zu gefährlichen Situationen.

Aber auch auf Autobahnen und Schnellstraßen war es gefährlich. Unter anderem auf der E40 bei Wetteren in Richtung Brüssel und bei Erpe-Mere in Richtung Gent kamen mehrere Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn von der Straße ab. Auf der E17 fuhren auf Höhe von Deerlijk sechs Fahrzeuge ineinander. Mehrere Menschen wurden verletzt.

In Menen überschlug sich ein Auto. Die Feuerwehr musste die Fahrerin aus dem PKW befreien. Sie ist nicht in Lebensgefahr. Auch in Rumst, in der Provinz Antwerpen, landete ein Wagen auf dem Dach.

Auf den Straßen und Autobahnen der Wallonie gilt nicht länger die erhöhte Alarmstufe. Sie wurde am Sonntagmorgen offiziell aufgehoben. Dennoch sollten Verkehrsteilnehmer äußerst wachsam bleiben. Stellenweise können die Fahrbahnen gefährlich glatt sein.

Tödlicher Unfall in Oekene

Sechs Verletzte In Deerlijk

Feuerwehreinsatz auf der E403

Rumst: Auto nach Unfall abgeschleppt