Ninove: Brutale Gewalt schockiert Belgien

Die belgische Polizei ermittelt derzeit in einem Fall von brutaler Gewalt in Ninove in der Provinz Ostflandern. Wie erst jetzt bekannt wurde, war es dort am vergangenen Donnerstagabend zu einer schweren Schlägerei zwischen Jugendgruppen gekommen. Hierbei waren angeblich vier Jugendliche von einer 20köpfigen Bande angegriffen und zusammengeschlagen worden. Doch erste Ermittlungen zeigen bereits ein anderes Bild der Vorgänge.

Am Donnerstagabend waren vier 17 Jahre alte Jugendliche von einer etwa 15 bis 20köpfigen Bande afrikanischer Jungs im Alter zwischen 15 und 20 Jahren angegriffen worden. Die Angreifer attackierten ihre Opfer mit Schlagringen, Stöcken, Messern und Stromkabeln und verletzten sie dabei erheblich. Die Angegriffenen ließen sich zunächst in einem Krankenhaus ärztlich versorgen und erstatteten danach Anzeige.

Dabei gaben sie an, ohne Vorwarnung angegriffen worden zu sein. Die Angreifer sollen alle afrikanischen Ursprungs sein und waren ihren Opfern sogar teilweise vage bekannt. Nach dem Angriff sei die Bande über eine Eisenbahnbrücke auf die andere Seite des Bahnhofs von Ninove geflüchtet.

Die zuständige Polizei will unterdessen lediglich bestätigen, dass vier entsprechende Anzeigen eingegangen seien und dass Ermittlungen auf den Weg gebracht wurden.

Ersten Ermittlungen zufolge sei es aber zu gegenseitiger Gewaltanwendung gekommen, was wiederum Bilder von Überwachungskameras und von Smartphones belegen würden. Ninoves Bürgermeister gab an, er wisse von einer aus dem Ruder gelaufenen Verabredung zu einer Keilerei.